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Uebung_003b3_AX: Funk 16 Tasten auf DataPanel 16

NotebookLM

Dieser Artikel beschreibt die logiBUS®-Übung Uebung_003b3_AX. Diese Übung ist die konsequente Weiterentwicklung von Uebung_003b2_AX. Sie nutzt explizit parametrierte typisierte Sub-Applikationen, um 15 Funktasten auf 15 Ausgänge zu mappen.


Ziel der Übung

Das Ziel ist maximale Wiederverwendbarkeit und Übersichtlichkeit. Durch die Verwendung von typisierten Sub-Applikationen mit exponierten Parametern kann die gesamte Konfiguration (welche Taste auf welchen Ausgang) direkt in der Hauptansicht vorgenommen werden, ohne in die Sub-Bausteine hineinklicken zu müssen.


Beschreibung und Komponenten

[cite_start]Die Subapplikation Uebung_003b3_AX.SUB instanziiert 15 mal den Typ Uebung_003b3_sub_AX[cite: 1].

Typisierte Sub-Applikation: Uebung_003b3_sub_AX

[cite_start]Dieser Baustein ist identisch zur Funktionalität in Uebung_003b2_sub_AX, jedoch sind die Parameter Input, Output und u8SAMember sauber herausgeführt[cite: 2].

Konfiguration der Instanzen

Die Zuweisung ist in der Datei klar lesbar:

  • F1: STOP -> Output_1A (Achtung: Logik prüfen, ob STOP ggf. invertiert oder speziell behandelt wird)
  • F2: START -> Output_1B
  • F3: Key_01 -> Output_2A
  • F4: Key_02 -> Output_2B
  • ...
  • F15: Key_13 -> Output_8A

Alle Instanzen nutzen MI_00 als u8SAMember (Adresse des DataPanels).


Funktionsweise

Die Funktionsweise ist identisch zur vorherigen Übung: 1. Die Hauptanwendung übergibt die Parameter (z.B. "Benutze Taste 1") an die Sub-Applikation. 2. Die Sub-Applikation konfiguriert ihren internen Funk_IXA Baustein entsprechend. 3. Das Signal wird gelesen und via Adapter an den DataPanel_MI_QXA weitergeleitet. 4. Der Ausgang schaltet.

Der Vorteil hier ist die Wartbarkeit: Soll Taste 1 plötzlich Ausgang 8A schalten, muss man nur den Parameter an F3 ändern, anstatt Leitungen neu zu ziehen.


Anwendungsbeispiel

Ein Anwendungsbeispiel ist die Serienfertigung von Sondermaschinen:

Eine Firma baut Müllpressen, die mal mit 4, mal mit 8 oder 12 Tasten bestückt sind. Die Software ist immer gleich aufgebaut: Man nimmt den Baustein "Tasten-Kanal" und platziert ihn so oft wie nötig. Die Zuordnung, welcher Hydraulikzylinder zu welcher Taste gehört, geschieht rein über Parameterlisten. Das reduziert Fehler und beschleunigt die Inbetriebnahme enorm.