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Uebung_011d: Numeric Value Input I1 Durchschleifen auf N3 (Offset/Scale Effekt)

Uebung_011d_network


Einleitung

In dieser Übung wird ein numerischer Wert von einem Eingabegerät (I1) gelesen und unverändert an ein Ausgabegerät (N3) weitergeleitet. Durch die Verwendung eines Konvertierungsbausteins wird der eingehende 32‑Bit‑Wert von DWORD in UDINT umgewandelt. Diese Typumwandlung führt zu einem Offset‑/Skalierungseffekt, der die Ausgabe gegenüber dem Rohwert verschiebt.

Ein Beispiel verdeutlicht den Effekt:
- Eingabe 100 000 → N3 zeigt 0,00
- Eingabe 50 000 → N3 zeigt −500,00

Die Übung zeigt die grundlegende Handhabung der NumericValue-Schnittstelle und die Auswirkungen von Datentypkonvertierungen.


Verwendete Funktionsbausteine (FBs)

Im Netzwerk der Übung werden drei Funktionsbausteine eingesetzt. Es sind keine Sub‑Bausteine vorhanden.

Name Typ Parameter
InputNumber_I1 isobus::UT::io::NumericValue::NumericValue_ID QI = TRUE, u16ObjId = "InputNumber_I1"
F_DWORD_TO_UDINT iec61131::conversion::F_DWORD_TO_UDINT (keine Parameter)
Q_NumericValue isobus::UT::Q::Q_NumericValue u16ObjId = "OutputNumber_N3"
  • InputNumber_I1 – Liest einen numerischen Rohwert vom Eingang I1 als DWORD (32‑Bit) ein und stellt ihn am Datenausgang IN sowie ein Ereignis IND bei neuer Datenbereitstellung bereit.
  • F_DWORD_TO_UDINT – Konvertiert den empfangenen DWORD-Wert in eine vorzeichenlose 32‑Bit‑Integer (UDINT). Die Umwandlung verändert die Interpretation der Bitfolge und erzeugt den beschriebenen Offset.
  • Q_NumericValue – Nimmt den konvertierten UDINT-Wert über den Dateneingang u32NewValue entgegen und stellt ihn am Ausgang N3 dar. Der Baustein wird durch ein Ereignis an REQ getriggert.

Programmablauf und Verbindungen

Die Verarbeitung erfolgt ereignisgesteuert:

  1. Ereigniskette
  2. InputNumber_I1 sendet bei einem neuen Eingabewert das Ereignis IND.
  3. Dieses löst über eine Ereignisverbindung den REQ-Eingang von F_DWORD_TO_UDINT aus.
  4. Nach der Konvertierung sendet F_DWORD_TO_UDINT das Ereignis CNF, das wiederum den REQ-Eingang von Q_NumericValue triggert.

  5. Datenverbindungen

  6. Der Ausgang IN von InputNumber_I1 (Datentyp DWORD) ist mit dem Eingang IN von F_DWORD_TO_UDINT verbunden.
  7. Der Ausgang OUT von F_DWORD_TO_UDINT (Datentyp UDINT) ist mit dem Dateneingang u32NewValue von Q_NumericValue verbunden.

Lernziele dieser Übung:
- Verständnis der Funktionsweise der NumericValue-Ein‑ und Ausgabebausteine.
- Erkennen des Einflusses von Datentypkonvertierungen (DWORD → UDINT) auf numerische Werte.
- Praktischer Umgang mit Ereignis- und Datenverbindungen in 4diac.
- Interpretation von Offset‑/Skalierungseffekten durch Typumwandlung.

Die Übung erfordert Grundkenntnisse der 4diac‑IDE und der isobus‑Bibliothek. Sie kann direkt nach dem Import des Subapp‑Typs im Netzwerkeditor gestartet werden – die Werte werden automatisch beim Verbinden mit einem entsprechenden Eingabegerät aktualisiert.


Zusammenfassung

Die Übung Uebung_011d demonstriert das Durchschleifen eines numerischen Werts von einem Eingang (I1) zu einem Ausgang (N3) unter Verwendung eines Konvertierungsbausteins. Die Umwandlung von DWORD in UDINT bewirkt einen Offset‑/Skalierungseffekt, der die Ausgabe gegenüber dem Rohwert verschiebt. Durch die einfache Ereignis- und Datenverkettung wird das Grundprinzip der Datenverarbeitung mit den NumericValue-Bausteinen veranschaulicht und die Bedeutung der Datentypen hervorgehoben.