Hier ist die Dokumentation für die Übung Uebung_010b4_sub_AX, basierend auf den bereitgestellten XML-Daten.
Uebung_010b4_sub_AX: IX auf QX (generisch)¶
Einleitung¶
Diese Übung behandelt die Erstellung einer Sub-Applikation (SubApp), die eine generische Verknüpfung zwischen einem ISOBUS-Eingangselement (Softkey) und einem logiBUS-Ausgang herstellt. Das Ziel ist es, eine Softkey-Eingabe (IX) direkt auf einen digitalen Ausgang (QX) zu mappen. Durch die Verwendung von Schnittstellenvariablen ist dieser Baustein wiederverwendbar für verschiedene Objekt-IDs und Ausgänge.
Verwendete Funktionsbausteine (FBs)¶
In dieser Übung wird eine Sub-Applikation definiert, die intern zwei spezialisierte Kommunikationsbausteine verwendet, um die Signalverarbeitung zwischen ISOBUS und logiBUS zu realisieren.
Sub-Bausteine: Uebung_010b4_sub_AX¶
- Typ: SubAppType
- Beschreibung: IX auf QX (generisch)
-
Verwendete interne FBs:
-
IXA:
isobus::UT::io::Softkey::Softkey_IXA- Parameter:
QI=TRUE(Baustein ist aktiv)
- Dateneingang:
u16ObjId(Verbunden mit der Schnittstelleu16ObjId)
- Adapterausgang:
IN(Verbunden mitQXA.OUT)
- Parameter:
-
QXA:
logiBUS::io::DQ::logiBUS_QXA- Parameter:
QI=TRUE(Baustein ist aktiv)
- Dateneingang:
Output(Verbunden mit der SchnittstelleOutput)
- Adaptereingang:
OUT(Verbunden mitIXA.IN)
- Parameter:
-
-
Funktionsweise: Dieser Sub-Baustein fungiert als Brücke. Er nimmt eine Objekt-ID (
u16ObjId) entgegen, die einen Softkey auf einem ISOBUS-Universal-Terminal (UT) identifiziert. Gleichzeitig nimmt er eine Ausgangskonfiguration (Output, TyplogiBUS_DO_S) entgegen, die bestimmt, welcher physische Ausgang geschaltet werden soll.Innerhalb des Netzwerks wird der Softkey-Status über den Baustein
IXAerfasst. Anstatt diskrete Events und Booleans zu verdrahten, nutzt diese Implementierung eine Adapter-Verbindung. Der Adapter-PortINdes Softkey-Bausteins (IXA) ist direkt mit dem Adapter-PortOUTdes Ausgangs-Bausteins (QXA) verbunden. Dies ermöglicht eine direkte Durchleitung des Zustands (z.B. Tastendruck) auf den Hardware-Ausgang.
Programmablauf und Verbindungen¶
Das Netzwerk innerhalb der Sub-Applikation ist minimal gehalten und verlässt sich auf die Abstraktion durch Adapter.
-
Schnittstellen-Eingänge:
- u16ObjId (UINT): Hier wird die ID des Softkeys übergeben (Initialwert:
ID_NULL). Diese Variable wird intern anIXA.u16ObjIdweitergeleitet. - Output (logiBUS_DO_S): Hier wird der Ziel-Ausgang definiert (z.B. Output_Q1..Q8). Diese Variable wird intern an
QXA.Outputweitergeleitet.
- u16ObjId (UINT): Hier wird die ID des Softkeys übergeben (Initialwert:
-
Interne Logik:
- Der Baustein
IXAinitialisiert die Kommunikation mit dem Softkey unter der angegebenen ID. - Der Baustein
QXAinitialisiert die Ansteuerung des gewählten digitalen Ausgangs. - Die Verbindung zwischen Eingabe und Ausgabe erfolgt nicht über klassische
AND/ORLogik oder Event-Trigger (INIT,REQ,CNF), sondern über die Adapter-Verbindung (Connection Source="IXA.IN" Destination="QXA.OUT"). Dies abstrahiert den Signalfluss und sorgt dafür, dass der Ausgang dem logischen Zustand des Eingangsadapters folgt.
- Der Baustein
Anwendungshinweise: * Dieser Baustein ist als generisches Modul gedacht. Er kann mehrfach im Hauptprogramm instanziiert werden, um verschiedene Tasten auf verschiedene Ausgänge zu legen, ohne die interne Logik neu programmieren zu müssen. * Es werden keine expliziten Events nach außen geführt; die Steuerung erfolgt rein intern über die Bus-Treiber.
Zusammenfassung¶
Die Uebung_010b4_sub_AX stellt ein kompaktes Modul zur direkten Kopplung eines ISOBUS-Softkeys an einen digitalen logiBUS-Ausgang dar. Durch die Kapselung in einer Sub-Applikation und die Nutzung von Adaptern wird die Komplexität der zugrundeliegenden Protokolle verborgen, was eine einfache und schnelle Zuweisung von Tasten zu Ausgängen in übergeordneten Anwendungen ermöglicht.